Freie Tage

15Nov2017

Nachdem ich nun schon viel über meinen Alltag hier geschrieben hab und dies doch immer auf das gleiche herausläuft - harte Arbeit, viel Schlaf und jede Menge Tiere, nun einmal darüber, was ich an meinen zwei freien Tagen pro Woche so mache.
Meistens läuft es darauf hinaus, dass einen Tag geputzt, aufgeräumt und geschlafen wird, von den letzten Tagen Arbeit erholen und und genug Energie für die kommende Woche schöpfen.
Der zweite Tag wird dazu genutzt aus dem Loch, das mein momentanes zu Hause ist, herauszukommen, die Gegend erkunden oder den Einkauf zu erledigen, damit man die nächsten Tage oder Wochen überlebt und nicjt sein ganzes hart erarbeitetes Geld im überteuerten IGA in Koroit (nächster Ort mit Supermarkt) ausgeben zu müssen.
Letzte Woche wurde der Tag dazu genutzt, neben dem Großeinkauf, Port Fairy zu erkunden. Laut dem Internet ein kleines, schönes Fischerdorf, dass man auf der Great Ocean Road nicht verpassen oder auslassen sollte. Was wir gesehen haben: eine Straße mit Restaurants und bestimmt 10 Botiquen, nichts für Backpacker und zudem hatten 90% der Geschäfte schon geschlossen, bis wir um kurz vor 17 Uhr dort ankamen.
Nach 3 vollen Tagen und 5 weiteren folgend werden dieses mal wohl beide Tage zum Großteil dazu genutzt werden viel zu schlafen und sich auszuruhen und eventuell noch einen kurzen Ausflug zu McDonald's beinhalten, damit ich mal wieder gutes WLAN ausnutzen kann.
Mal sehen wie weit der Plan aufgeht.
Cheers 🤙
Cassi

Alltag

15Nov2017

Wenn Schlafen, Essen und Arbeiten alles ist, was man am Tag macht - dann herzlich Willkommen im Farmalltag! Und das ist nicht genug, um den Granny - Lifestyle noch zu vervollständigen beginnt man um halb 7 damit sich zu fragen, wann man endlich ins Bett kann und schläft spätestens um halb 9.
Aber das ist auch wichtig, wenn man morgens um halb 4 aufsteht und dann zwei Schichten vor sich hat und schon auf dem Weg zur Farm hellwach sein soll um keinen Koala zu überfahren.
Oder wenn man mal den Morgen frei hat, diesen mit einem entspannenden Frühstück auf der Terasse in der Sonne zu verbringen... solange keine Schlange aus dem Gebüsch auftaucht. Denn das kann für einen ganz schönen Schreck einjagen und ein so idyllisches Frühstück zum Albtraum werden lassen! Im einen Moment sitzt man entspannt in der Sonne, genießt Tee, Müsli, Buch und das morgendliche Vogelgezwitscher und im Nächsten starrt man wegen Blättergeraschel in die Augen einer hellen, hässlichen Schlange - kein so toller Start in den Morgen.
Nachdem uns, Jodie; unserem Farmer Shane und mir noch nicht so ganz klar ist, welche Art, hat sich wenigstens das Mysterium um unsere "kleine" Mitfahrerin im Auto geklärt. Die Spinne ist eine für Australien bekannte Huntsman, laut Shane kein Grund zur Sorge und nicht giftig und trotz Handflächengröße klein. Wenigstens dass sie nicht giftig ist sondern nur beißt ist ein bisschen Beruhigung und lässt zu, dass wir zwei Mädels noch in das Auto steigen 😂.
In der Hoffnung nicht gebissen zu werden bis bald 😉.
Cheers 🤙
Cassi

Kuh, Possum, Koala & Riesenspinne

15Nov2017

So, nach langer Zeit gibt es nun auch wieder von mir zu hören. Ich hoffe, dass euch die Berichte gefallen ♡:

Drei Monate bin ich nun schon hier! Und was hab ich nicht alles erlebt!
Zwischen Hostel- und Großstadtleben zum absoluten Landei mit Farmerqualitäten.
Nachdem letzten Monat das Highlight die Great Ocean Road war, musste ich aber wieder zurück in einen ganz normalen Alltag. Das hieß umziehen in ein billiges aber halbwegs komfortables Hostel und zu arbeiten beginnen, was ja mal wieder mehr oder weniger schiefging. Dennoch konnte ich die Zeit im Hostel genießen, tolle Leute, tolle Aktionen und tolles Wetter... naja fast. Nachdem ich einmal bei flutähnlichem Wetter nach Hause laufen musste würde es aber auch wärmer und wir konnten zum Strand. Nach zweimal Arbeiten und und der Kündigung meinerseits zog ich dann nochmal um, zu Sophies AuPair Familie, wo ich mich noch einmal "entspannen" konnte, bevor mein Abenteuer Farmleben losging. Schnell lernte ich über die Gefahren der Farmarbeit, wie man Quad fährt (oder zumindest fahren sollte) - nicht, dass man in den nächsten Zaun fährt, weil man Bremse mit Gas verwechselt - und wie man tatsächlich melkt. Aber auch, was Farmleben bedeutet: die nächste größere Stadt zwischen einer 3/4 und einer Stunde entfernt, ein großer Wocheneinkauf, dafür aber auch ein wundervoller Himmel - Sonne, Mond und Sterne - und jede Menge Tiere ♡ .
Nachdem ich eines Morgens von meinem Boss auf ein Possum aufmerksam gemacht wurde, das auf den Rohren des Melktanks saß, folgten die nächsten Morgen weitere typisch australische Tiere. Leider ein überfahrenes Wallaby, aber nicht von mir! Mitten auf der Straße ein Koala, dem ich gerade noch so das Leben gerettet habe! Und meine erste Riesenspinne! Keine Ahnung welche Art und ob giftig oder nicht, Hauptsache dieses Ding war weg. Wie ich leider mittags feststellen musste nicht ganz, da meine liebe Mitbewohnerin Jodie sie auch gesehen hatte, dieses mal sogar im Inneren unseres wundervollen, nicht mehr straßentauglichen Utes :/.
ABER Ich muss echt sagen, nach all der Zeit in Melbourne bin ich froh jetzt mal raus zu sein und endlich arbeiten zu können 💪auch wenn es nicht immer einfach ist😓🤔😉
Cheers🤙
Cassi

Über meinen neuen Alltag

06Nov2017

Die erste Woche ist vorbei! Nachdem ich mich hier vollends eingelebt habe und die Arbeit langsam zum Alltag wird, gibt es leider auch nicht so viel zu berichten. 
Am Dienstag hatten wir ein großes Farmfamilienessen, da uns Joanna, eine der Backpackerinnen, am Donnerstag verließ. Zum Glück hatte ich mein Wochenende schon am Mittwoch und Donnerstag, so machte es nichts aus, dass ich an dem Tag ein bisschen später ins Bett kam. Leider musste ich dann aber Samstags und Sonntags arbeiten, die Kühe müssen ja trotzdem gemolken werden, doch ist dies weiter nicht schlimm, da es hier ja eh nicht So viel zu tun gibt.
Nachdem ich mich also ab Freitag langsam wieder eingearbeitet habe, war es am Sonntag Zeit für meine erste Doppelschicht. Um halb 4 stand ich auf, um dreiviertel 4 fuhr ich los und im 4 begann die Arbeit. Kurz nach 8 war ich dann vom Waschen entlassen und könnte endlich Heim, aus meinen miefenden Klamotten raus und versuchen zu schlafen. Nach der mehr oder weniger stärkenden Pause ging der Prozess Umziehen, zur Farm fahren und Arbeitsbeginn um 14 Uhr wieder von vorne los. Kurz vor halb 7 waren wir dann endlich fertig 🎉 und ich tot, naja fast...
Nach einer superheißen Dusche, Tee und eingekuschelt in meine Fleecedecke fühlte ich mich schon wieder halbwegs menschlich und war um kurz vor 9 bereit fürs Bett.
Heute hab ich zum Glück nur eine Schicht und in 3 Tagen ist Wochenende! 😄
Cheers 🤙
Cassi

Wer braucht schon ein Fitnessstudio?

28Okt2017

87 Tage, erste Schicht und mal wieder: Was für ein Tag!
Nach einigem Papierkram am morgen begann um 14 Uhr endlich meine erste Schicht. Die Kühe müssten gemolken werden, zum Glück nicht von Hand sondern mit der Maschine, dennoch musste ich schnell feststellen, dass es verdammt harte Arbeit ist! Nachdem mir erklärt wurde, wie man die Cups anbringt lernte ich schnell sie auch wieder abzunehmen und verbrachte damit meine restliche Schicht. Dabei muss man aber nicht nur darauf achten wann welche Kuh fertig ist, nicht gekickt oder vom Schwanz getroffen zu werden und schnell zu sein, man muss auch allen möglichen Kuhhinterlassenschaften ausweichen, die sonst auf einem landen würden. Und dann kam eine wirkliche Überraschung, mit der niemand gerechnet hat, mitten auf der Plattform, noch immer an die Melkmaschine angeschlossen fängt tatsächlich eine Kuh zu kalben an.
Trotzdem kam der schrecklichste Teil erst nach dem melken. Denn auch wenn man mit allen Kühen durch ist muss wieder alles geputzt und durchgewaschen werden. Total fertig aber stolz, die erste Schicht so gut und mit so wenig Kacke an der Kleidung überstanden zu haben, ging es dann nach Hause und abends schon sehr früh ins Bett, denn heute erwartete mich gleich die Morgenschicht.
Das heißt um 1/4 vor 4 losfahren, damit Punkt 4 Uhr die Kühe eine nach der Anderen aufs Rondell und gemolken werden kann. Dieses mal war es meine Aufgabe, die Cups anzubringen.
Mein Fazit: Es ist viel einfacher die Cups abzunehmen, obwohl auch das schon ziemlich in die Arme geht. Doch nach zwei Schichten und einem wirklich überall schmerzenden Körper bin ich immer noch froh endlich zu arbeiten und das auch zu merken! 😄
85 days to go!
Cheers 🤙
Cassi

Farm

Goodbye, Quad & Wasserfall

26Okt2017

Was für ein Tag! Eine große schwere Verabschiedung von Sophie und eine vierstündige Zugfahrt liegen hinter mir, ein neuer Job vor mir.
Als mein Abholdienst und gleichzeitig auch neuer Boss endlich am Bahnhof von Warrnambool eintrifft, und zwar genau wie in meinen Vorstellungen mit einem typischen und völlig verstaubten Farmauto, sitze ich schon ganz hibbelig auf der Bank davor. Hibbelig weil ich ja immerhin keinen Plan hab wer und vor allem was mich erwartet.
Auf dem Weg zu meinem neuen Zuhause werde ich erstmal mit Gummistiefeln, Overall und nach einem kurzen Stopp auf der Farm auch mit ordentlich Papierkram zum durchlesen versorgt. Dann ging's auch direkt zum Backpackerhaus, wo momentan neben mir noch zwei weitere Mädels wohnen und mich gleich super aufgenommen haben. Mein eigenes Zimmer erstmal bezogen ging es dann auch wieder zurück nach Warrnambool, tanken, einkaufen und auch ein bisschen shoppen, denn zum Melken braucht man ja auch bequeme Hosen (!), nur um später festzustellen die falsche Länge gekauft zu haben...
Nach einer etwas verrückten Heimfahrt (auf einmal kamen Weihnachtslieder), einem schnellem Abendessen und dem langen Durchlesen des Papierkrams ging es für mich kurz nach 11 endlich ins Bett, denn keine acht Stunden später musste ich gezwungenermaßen meine schön warme Kuschelhöhle auch schon wieder verlassen, damit ich um Punkt 8 Uhr abgeholt werden konnte. Auf dem Programm stand Unterricht - ja, richtig. Nicht arbeiten, Unterricht.  Und zwar wurde ich heute über Schutzmaßnahmen belehrt, die auf einer Dairyfarm berücksichtigt werden müssen und durfte im Anschluss noch Quadfahren lernen. Momentan bin ich zwar noch nicht die schnellste, jedoch hab ich das Ding wenigstens unter Kontrolle!
Danach wurde ich wieder abgeholt und zu unserem wundervollen alten Häuschen zurückgebracht, doch nicht ohne einen kleinen Abstecher. Ein bisschen von der Gegend sehen gehört schließlich auch dazu und so bekam ich eine atemberaubende Aussicht zu Gesicht. Mitten in der ganzen grünen Weidelandschaft auf einmal ein Wasserfall. Wie ich lernte war früher anstelle des Flusses ein Vulkan, der nach seinem Ausbruch die Vorlage für den Wasserfall hinterließ.
Morgen geht es dann endlich arbeiten und endlich kann ich auch meine Vierbeinigen Kollegen sehen, hoffentlich geht alles gut.
Cheers🤙
Cassi

Es wird Sommer ... vielleicht

23Okt2017

 So als erstes mal ein Jobupdate:
Am Mittwoch beendete ich meinen Küchenhilfenjob nach 2 Arbeitstagen. Die Begründung, dass ich nichts mehr von meinem Boss hörte, sein Handy sei kaputt gegangen. Dennoch verabschiedete ich mich von ihm, sammelte mein Geld ein und verbrachte danach ein paar entspannte Stunden mit Sophie im Shoppingcenter, wo wir jedoch unser Geld nicht verprassten, sondern nur nützliches kauften (Shampoo, Creme, Zahnpasta).
Kaum gekündigt ging der Blick auch schon zum nächsten Job. Wann, wie und wo dieser starten soll, gehabt habe ich ihn ja schon. Nachdem ich nun alles geklärt habe weiß ich nun, dass ich am 25. Oktober mittags Melbourne verlassen muss (nach über 2 Monaten!) und am 26. dann mein Training beginnt.
Genug vob Jobseiten, denn ich habe hier auch viel Spaß!
Nach langer Kälte wurde es hier endlich richtig warm, mit 30° sogar wärmer wie in Sydney ♡. Das hieß dann auch Strandzeit. Also gingen wir als ganze Gruppe, sechs bleiche deutsche Mädels los nach Brighton Beach und genossen es neben der Sonne und dem Strand auch Bilder an den bekannten Strandhäuschen zu machen. Leider holten wir uns trotz regelmäßigem Eincremen einen Sonnenbrand und so beschloss ich den nächsten Tag im schattigen Park zu verbringen. Anschließend wurde es auch schon wieder kühler :/
Am Freitag hieß es für mich dann nach 2 Wochen Hostelleben auch mal wieder auszuchecken. Auf ging es wieder ins AuPair Leben, jedoch nur als zweite Hand, um Sophie ein bisschen unter die Arme zu greifen.
Das Wochenende hatten wir dann auch für uns und so verabredeten wir uns gleich am Samstag mit Tobi, der inzwischen auch unter den australischen Backpackern angekommen ist. Auf ging es in eine Sanctuary mit vielen süßen Tieren, vor allem die zu fütternten Wallabys hatten es uns angetan, dass wir überlegten wir man am besten ein kleines mitnehmen könnte. Doch alles blieb beim Pläne schmieden und wir nahmen lieber selbstgeschossene Bilder von uns und den Tieren als Erinnerung mit, statt dem ganzen Tier ;)
Als es am Sonntag dann wieder zu regnen begann, beschloss Sophie mir die Displayvillage zu zeigen, wo wir unsere zukünftigen Villen betrachteten, die wir uns nach unserem Backpackerjahr leisten werden ;)
Bis bald und cheers 🤙
Cassi 

 Brighton1 Brighton2

Melbourne star

Melbourne 9

  Sanctuary 

Endlich mal wieder arbeiten

16Okt2017

...oder habe ich zumindest gedacht!
So, nachdem meine 2 freien Wochen nach dem AuPair Job vorbei waren musste ich mich wieder an den Gedanken der Arbeit gewöhnen.  Beziehungsweise musste ich mich noch nicht mal daran gewöhnen, ich freute mich endlich mal wieder etwas machen zu können!
Deshalb fragte ich am Montag voller Vorfreude nach wann ich am nächsten Tag anfangen könnte und durfte prompt für vielleicht 20 Minuten Gespräch eine Busfahrt von jeweils einer Stunde hinnehmen. Ein bisschen genervt bekam ich als meine Uhrzeit für den nächsten Tag gesagt und dass meine Tätigkeit nicht Kitchenhand sondern Putzfrau werden würde, da das Restaurant noch gar nicht auf hat.
Alles gut, war ich am nächsten Tag um 10 Uhr da. Und da beginnt der ganze Schlamassel. Nach einem sehr guten Arbeitstag wurde mir am nächsten Morgen gesagt, dass ich doch nicht wie vereinbart kommen müsste und hatte schon meinen ersten freuen Tag.
Dann durfte ich am Donnerstag endlich wieder arbeiten, ich freute mich und kam mit einem breiten Grinsen ins Restaurant. Fort lernte ich erst meine erste Kollegin kennen, dann meine zweite, lernte zu putzen, schnibbeln und einzukaufen, und langsam auch den singsang meiner asiatischen Kollegin zu verstehen.
Voller Hoffnung auf Arbeit am nächsten Tag verließ ich das Restaurant. Am nächsten Morgen die Enttäuschung, ich hatte wieder einen freien Tag und so auch gestern (und heute? Wir werden sehen).
Doch dafür kann man die Zeit auch anders nützen, während man so da sitzt hat man viel Zeit zum nachdenken, über die Reise, über die Zukunft und über Jobs beziehungsweise sich auch schon auf Jobsuche begeben. Oder einfach mit dem gesamten Hostel die Sonne im Park genießen. 
Was kommen wird werde ich euch natürlich berichten.
Cheers 🤙
Cassi

Thank you very much

14Okt2017

Heute soll es einfach mal darum gehen, dass ich mich bedanken möchte.
Und zwar begann die Geschichte vor drei Tagen. Nachdem schon den ganzen Tag schlechtes Wetter angesagt war und ich trotzdem einen wundervollen Tag mit Sophie verbringen konnte, musste ich an der Flinder Street Station umsteigen.
Die Erkenntnis - es schüttete wie aus Kübeln!
Die Hoffnung - dass es 2 Stationen später nicht mehr so stark regnet...
Die Wahrheit - es schüttete erbarmungslos.
Und das alles wo man nur mit einer Sommerjacke und ohne Regenschirm unterwegs ist.
Also war die einzige Möglichkeit zu rennen und zu hoffen das man nicht komplett durchweicht wird. Doch das ist mit den 10.000 Ampeln auf dem Weg zum Hostel gar nicht so einfach... Und hier beginnt auch die eigentliche Geschichte:
Als ich also an der ersten Ampel stand und meine jetzt schon nassen Haare aus dem Gesicht wischte, merkte ich auf einmal dass es aufgehört hat zu regnen. Oder zumindest hätte man dies im ersten Moment denken können. In Wirklichkeit stand neben mir auf einmal ein junger Mann, der mir seinen Regenschirm über den Kopf hielt. Ich lächelte freundlich und bedankte mich und wollte als es grün wurde schon wieder losstürmen, als ich gefragt wurde in welche Richtung ich müsste. Als ich dies sagte schlug er den gleichen Weg ein und begleitete mich zur nächsten Ampel, da fragte er wieder in welche Richtung ich müsste. Also antwortete ich wieder und zeigte in die Richtung. Daraufhin erwiderte er, dass er eigentlich in die andere Richtung müsste, da es aber nicht mehr weit sei würde er mich noch schnell begleiten. Und so wurde ich einfach mit Regenschirm nach Hause begleitet und auch wenn ich trotzdem komplett durchweicht war möchte ich mich an dieser Stelle trotzdem bei dir, lieber namenlose Retter in der Not danken!
Und nein Mama es war nicht gefährlich sich einfach so von einem wildfremden Mann nach Hause begleiten zu lassen, es waren sehr viele Leute unterwegs und wir mussten nur die Hauptstraße entlang! ;)
Danke an all die wundervollen Menschen die mit solch kleinen oder auch großen Taten (je nachdem wie man solche Aktionen sieht) auch noch Tage später Menschen glücklich machen und zum Lächeln bringen!

DANKE ♡

Cheers 🤙
Cassi

Gut Ding will Weile haben

10Okt2017

So nachdem mein Zweiter-Monat-Bericht schon vor 2 Tagen hätte erscheinen sollen, sorry aber die Zeit war wirklich nicht ausreichend um zu schreiben, hier nun die ganze Geschichte...
Am Anfang meines zweiten Monats war ich ja immer noch AuPair, und dass es nicht so geklappt hat wie erhofft, wisst ihr ja auch schon, deshalb möchte ich die Geschichte nicht noch einmal wiederholen, sondern mit der ganzen Sache endgültig abschließen und euch lieber über die Dinge erzählen die ich dort gelernt habe:
1. Ich bin so was von noch nicht bereit für Kinder! Auch wenn das jetzt noch nicht mein Ziel war - Mama und Papa gute Nachrichten, so schnell werdet ihr sicherlich nicht Großeltern 😅😉
2. Großen Respekt an alle Eltern, vielen Dank dass ihr es mit den kleinen (B)Engeln aushaltet!
3. Ich kann super Pommes selber machen und die schmecken sogar besser wie die vom Mc 💪😅
4. Ich weiß jetzt wie ich meine Kinder auf keinen Fall erziehe und ein IPAD wird es in meinem Haushalt nicht geben... zumindest nicht für Kinder!
5. Erkundige dich immer ausführlich für wen du arbeitest, treffe die Person am besten vorher!
Und zu guter letzt
6. Verliere niemals den Glauben an die Menschheit, denn auch in schlechten Zeiten können Wunder geschehen 😄

Am 26. kam ich ja dann auch endlich raus 😅 und hatte 24h Stunden um noch einmal Melbourne zu erkunden bevor es zur Great Ocean Road ging, doch die verbrachte ich lieber mit Essen, Schlafen und noch mehr Essen (habe dabei übrigens einen super Inder gefunden ♡), da ich ja einiges aufzuholen hatte. Anschließend wurde ich super in Sophies Familie aufgenommen, Danke an dieser Stelle - Ihr seid wundervoll! - und dann ging unser Great Ocean Abenteuer auch schon los. Auch darüber habe ich ja schon ausführlich berichtet deshalb nur kurz:
Es ist ein unglaublich schöner Roadtrip und jeder der die Chance dazu hat MUSS sie ergreifen! Und auf keinen Fall Cape Otway auslassen ❤
Danach ging es wieder zurück nach Melbourne, wo wir (also zuerst mit Sophie und dann mit Kathi) noch fast eine Woche zum Sightseeing hatten. Die absoluten Highlights waren dabei das Sealife und der Kokoda Track Memorial Walk. Und ja es war meine Idee den 1000 Steps Track zu wandern!😊
Mein Fazit für diesen Monat:
Hier will ich so schnell nicht mehr weg!
Warum könnt ihr im Anhang sehen, da findet ihr meine liebsten Bilder von Melbourne.
Bis zum nächsten mal 🤙
Cassi

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