Die Tage zählen und über wundervolle Zeiten

18Sept2017

Nachdem sich letzte Woche immer mehr herauskristallisierte, dass die Familie und ich kein perfektes Match sind und die Suche nach meiner Nachfolgerin begann, sitze ich nun zwar immer noch hier und suche und suche und suche, doch mit einem neuen Ehrgeiz, die letzte Woche auch noch hinter mich zu bringen.
Aber alles der Reihe nach. Nachdem sich in der Familie nichts geändert hat und ich mich immer noch nicht willkommen fühle, entschied ich mich dazu die 3 Monate schon nach 3 Wochen zu beenden. Das verbesserte zwar nicht gerade die Lage hier, jedoch weiß ich nun, dass ich hier bald (noch aller höchstens 8 Tage) gehen kann.
Währenddessen erlebe ich hier aber auch wundervolle Stunden. Sobald ich hier letzten Sonntag heraus war entspannte ich mich. Bald würde ich Kathi vom Surfcamp wiedersehen und einen schönen Tag haben. Erst ging's ins Cafe, dann nach St. Kilda, auf den Markt und zum Pier. Und dort die Überraschung: die Pinguine, über die man in Berichten lesen kann, gibt es wirklich! Auch wenn es gar nicht so leicht ist sie zu finden und besonders sie dann auch noch fotografieren zu können ;)
Anschließend machten wir uns auf die Suche nach Melbournes Street, bevor es für mich wieder zurück in die Familie ging.
Aber schon am Donnerstag konnte ich den Fängen der Familie entkommen und wärend es für sie zum Schulkonzert ging, fuhr ich nach Melbourne und verbrachte einen wunderschönen Abend mit Kathi. Erst gingen wir Essen und dann in einen Club/Bar der zwar ganz cool aber auch ganz schön leer war. Dennoch blieb uns so viel Zeit uns einmal mehr über unsere Problemchen und Pläne auszutauschen und so wurde es doch etwas später bis es für mich wieder nach Hause ging.
Nach einem recht entspannten Freitag, da ein Freund der ältesten Tochter zu Besuch war, und einem etwas verpeilten Samstag, war auch schon wieder Samstag und traf mich dort morgens mit Kathi. Zur Mittagszeit hätte ich ein Treffen mit Sophie und ihrer Familie bei deren Freunden. Und dies war Erholung pur. Zwei super nette, lustige Familien, bei denen ich mich sofort willkommen fühlte. Nachdem wir etwas Zeit dort verbrachten ging es für Sophie und mich wieder Richtung Melbourne Innenstadt, da sie dort noch nicht war. Durch Zufall trafen wir dort wieder auf Kathi und verbrachten einen schönen Nachmittag zu dritt.
Meine letzte Woche beginnt nun, durch die ich mich nun auch noch durchbeißen werde. Was sich danach für mich ergibt wird sich hoffentlich diese Woche klären, doch ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten!
Bis dahin Cheers 🤙
Cassi

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Pinguine

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Mein erster Monat in Oz

08Sept2017

Vor einem Monat ging es los... voll Vorfreude und Aufregung aber auch ein bisschen Traurigkeit darüber, wen man alles hinterlässt.
Es ist unglaublich, dass es schon und doch auch erst vier Wochen her sein soll, so viel ist schon passiert.
Meine erste Woche in Sydney mit einer Menge Sightseeing und neuer Freundschaft. Jedoch auch mit meiner ersten Jobsuche, die vielleicht etwas überstürzt war. Doch aus Fehlern lernt man und ab jetzt weiß ich, dass man nicht das erstbeste nehmen sollte und wenn doch erstmal alle Informationen darüber hat!
Anschließend meine Woche im Surfcamp Australia. Eine der schönsten Wochen die ich bis jetzt hatte. Die typischen Surfervibes, wunderschöner Strand und viele neue Freundschaften.
Am kommenden Samstag ging es für mich dann auf die lange Fahrt nach Melbourne und ab in mein AuPair Abenteuer. Nach einer Woche begann der Stress so richtig, doch wenn man nicht mehr 150% gibt läuft es recht gut. Jedoch bringen auch die Stunden in Melbourne wieder Ruhe in mein Leben, die Zeit die ich so nutzen kann wir ich möchte.
Nun ist auch schon der erste Monat meiner 12 möglichen Monate vorbei und ich komme zu folgendem Fazit:
Natürlich ist die Zeit des Reisens schöner, doch das Geld dazu mag ja auch erst verdient sein. Und keine Kinder der Welt können mich dazu bringen meine Zeit in Australien abzubrechen, bevor ich nicht mehr von diesem wundervollen Land gesehen habe!

Über Engelchen und Teufelchen

05Sept2017

Nach der ersten recht erfolgreichen Woche als AuPair kam nun der Tiefschlag. Eine Woche und viermal ganz nah dran meine Sachen zu packen und weiter zu ziehen.
Aber alles der Reihe nach... Meine zweite Woche startete ziemlich gut. Ich gewöhnte mich langsam an die Routine, wann Playgroup und Storytime ist, wann gebadet wird, welche Tage am besten sind um in den Park zu gehen und so weiter. Doch schon am Dienstag wurde es schwer. Nach Auseinandersetzungen am Morgen und beim Baden der drei Mädchen beschlossen meine AuPair-Mutter und ich neue Regeln, die ab dem nächsten Tag gelten sollten. Und schon war der nächste Morgen ruhiger. Nachdem ich mich mit der Ältesten nicht mehr streiten musste, dass sie ihr IPad mit irgendeinem Spiel oder Video zur Seite legen und sich stattdessen anziehen soll, würde mein Morgen ruhiger, trotz dass die Zwillinge nun auch immer so früh aufwachten. Auch, dass die Zwillinge nun getrennt von ihrer großen Schwester gebadet werden sollte erleichterte diese Aufgabe für mich.
Nun werdet ihr euch wahrscheinlich fragen, weshalb ich dann noch drei weitere Nervenzusammenbrüche hatte... Nachdem der Tagesablauf soweit klar war begannen nun auch die Zwillinge mit ihren Zickereien. Von ihrer großen Schwester war ich das ja schon gewohnt und dass ich sie nach einem ihrer Anfälle am besten einfach in Ruhe lasse auch. Bei den Zwillingen ist das aber anders... die schreien und bekommen sich nicht mehr ein. Man fühlt sich wie ein kompletter Versager auch wenn man alles in den Job steckt und denkt, dass man jeden Moment gefeuert wird. Deshalb dachte ich sehr viel darüber nach nicht lieber von mir aus zu gehen, fing schon an zu packen und mich nach Jobs umzusehen.
Doch auch hier ist es wichtig, dass wenn etwas nicht passt das Gespräch zu suchen.
Deshalb ging ich dann auch mit einem etwas besseren Gefühl an meinem freien Tag nach Melbourne. Bald müssten sie sich an mich gewöhnt haben und dann wird alles besser - doch erstmal muss ich mich daim nicht kümmern, sondern um meine Sightseeingspots in Melbourne!
Nachdem ich den Queen Victoria Market dazu nutzte, mein Mittagessen zu erlangen, folgte eine Odysse zu Melbournes Townhall an der ich dann leider 3 mal vorbei lief, da sie so unscheinbar ist. Anschließend folgte der Ferderation Square mit der schönen Flinder Street Station (wäre sie nicht komplett in ein Baugerüst gepackt) und das ACIM Center. Danach war noch etwas Zeit um in den Royal Botanic Gardens zu entspannen und kurz am Shrine of Rememberance vorbei zu schauen. Dann würde es auch schon wieder Zeit, langsam nach Hause zu fahren, damit ich den Vater der Kids kennenlerne und auf sie dann aufzupassen. Zudem musste ich ja auch schnell nach Hause um mit meinem Papa zu telefonieren... an dieser Stelle noch mal ein glückliches Alles Gute! ❤😙
Entspannt wie ich war, dachte ich, ich könnte alles schaffen, doch 5 Minuten zurück im Irrenhaus und ich war schon wieder ziemlich am Ende.  Die Krönung machten dann auch noch 3 Mädchen die todesmüde sind aber nicht schlafen wollen und meine Telefonate alle drei Minuten stören. Nach einem weiteren Zusammenbruch ging ich schnell schlafen und klärte am nächsten Tag, dass ich nun ab 9 Uhr nur noch in Notfällen zur Verfügung stehe.  Damit konnte die neue Woche super starten. Wie lange die Ruhe vor den Sturm wohl anhält? Wir werden sehen...
Cheers 🤙
Cassi

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Meine ersten Schritte als AuPair

31Aug2017

Irgendwann am frühen Vormittag bin ich also in meinen neuen zu Hause angekommen. Nach mehrfachem Klingeln, auf das nicht geantwortet wurde, schrieb ich letztendlich eine Nachricht an meine AuPair-Mutter. Letzendlich wurde ich doch reingelassen und von allen vier mit einer überschwänglichen Umarmung begrüßt ... und das mit meinem vollgestopften Backpack auf dem Rücken sodass ich fast umfiel. Doch die herzliche Begrüßung entspannte mich und so begann ich auch gleich nach einer kurzen Hausbesichtigung, bei der mir bewusst wurde warum die Klingel nicht gehört wurde - hier ist einiges kaputt, mit den Kindern zu spielen. Von Puppen über Mutter-Kind-Kind bis zu Verstecke hatten wir am Abend alles durch und die Kids waren müde. Nachdem meine AuPair-Mutter uns Essen besorgt hatte wurde es ernst. Sie musste arbeiten, was bedeutete dass ich die Kinder alleine baden und ins Bett bringen musste. Und das an meinem ersten Tag! An dessen Ende fielen nicht nur die Kinder sondern auch ich früh am Abend todmüde ins Bett. 
Am nächsten Tag begannen wir mit einer Routine die wir für die nächsten Monate beibehalten wollten. Um 7.15 Uhr wird mein ältestes AuPair-Kind geweckt. Hoffentlich wachen dabei nicht auch noch die zwei kleinen auf, denn das bedeutet viel Arbeit auf einmal. IPad, Essen, Umziehen, IPad und viel lautes Geschrei. Nachdem die Erste aus dem Haus und auf den Weg zur Schule ist heißt es sich Gedanken über das Programm der Zwillinge zu  machen. Dabei steht zur Auswahl die Bücherei, einer der Parks, der Spielplatz und an manchen Tagen noch Playgroup oder Storytime ... Hauptsache auspowern!
Zwischen 12 und 13 Uhr ist dann Lunchtime und je nach Gestaltung des Morgenprogramms wird dann nach einer Beschäftigung für Nachmittags gesucht. Wenn man morgens schon an der frischen Luft war wird der Nachmittag entweder innen mit dem Sickgame, Verstecken oder vor dem IPad verbracht oder man nutzt das schöne Wetter und geht noch einmal raus.
Um 15 Uhr ist Schulschluss und etwas später ist das Haus wieder voll. Bis zum Essen wird dann gespielt und gebadet und dann gibt es Reis, Nudeln oder Pizza... mit mehr oder weniger Hilfe (von Nanndoos, Dominos & Co). Am Ende des Tages bin die erschöpfteste Person im Haus wohl ich, was meist dazu führt dass ich im Bett liege und mir überlege ob ich das hier noch die die drei Monate, für die ich mich verpflichtet habe durchhalte. Doch dann wird mir klar, dass ich trotz der Übermüdung und meine  teilweiße blank liegenden Nerven auch schöne Momente habe, eine tolle Familie hier. Außerdem ist schon meine Familie zu Hause, die jeder Zeit bereit ist mich wieder aufzubauen.  Und zudem kommt noch die Regenwalddusche und jeden Sonntag frei und Zeit Melbourne zu sehen ;)
Diesen ersten freien Sonntag nutze ich auch gleich um nach Melbourne rein zu fahren. Nach ein bisschen Shopping ging es zum Queen Victoria Market. Ein wundervoller Ort der bis jetzt zu einem meiner Favoriten in Australien gehört. Danach wurde das Wetter leider so schlecht, dass ich mich nach einer halben Stunde in einem Shoppingcenter, in dem ich ja doch nichts kaufte, beschloss ich zurück zu fahren um auch wieder pünktlich zu Hause zu sein um auf die Kinder aufzupassen.
Das war auch schon meine erste Woche, 11 weitere to go!
Cheers 🤙
Cassi

Auf jedes Ende folgt ein neuer Anfang

29Aug2017

Es ist Samstag Abend. Nach einem letzten gemeinsamen Tag und ausgiebigen Shopping mit Sophie (wir brauchten dringend mehr Winterklamotten! ... und sonstiges😏)  sitze ich verzweifelt am Boden unseres Hostelzimmers. Wie soll ich das nur alles in meinen Rucksack bekommen?? Zum Glück muss ja nicht alles hinein, da ich mich ja auch für die Busfahrt warm anziehen muss und so beschließe ich kurzerhand einfach den guten alten Schichtlook anzuwenden und mich als Sushirolle in den Bus zu setzen. Dann wird mir bestimmt nicht kalt, denke ich zu dem Zeitpunkt noch...
Kurz darauf ist alles verstaut und langsam wird es auch Zeit. Ganz gentlemanlike wird mir meine Tasche heruntergetragen, meinen Backpack hab ich doch lieber im Zimmer umgeschnallt wo mich nicht jeder sieht, eine kurze aber traurige Verabschiedung von Olli und Sophie und schon bin ich aus dem Hostel raus und ab zu meinem neuen Job.
Na toll, jetzt darf ich auch noch im Regen zum Bus laufen und mir ist trotz meiner 4 Schichten jetzt schon kalt... aber erst einmal im Bus habe ich Zeit etwas runter zu kommen. Und so schlafe ich ziemlich schnell ein und wache erst bei der nächsten Pause auf. Mir ist kalt und als ich aus dem Bus steige kann ich es nicht fassen. Klar, es ist Winter aber es hat nur ein Grad draußen... und das in Australien!!
Deshalb kann ich mich auch bei keiner weiteren Pause mehr überwinden nach draußen zu gehen und schlafe ziemlich unbequem mehr oder weniger die ganze Nacht. Doch mit Erholung hat es nichts zu tun weshalb ich wohl als ziemlicher Zombie an der Southern Cross Haltestelle aussteige. Endlich bin ich in Melbourne aber ich muss ja auch noch weiter... da die Station ziemlich groß und ich ziemlich überfordert bin braucht es 3 Bahnangestellte bis ich endlich mit Fahrkarte am richtigen Gleis sitze.
Ich fühle mich so sehr wie ein Kind, dass ich mir ernsthaft überlege wie ich die kommenden drei Monate auf zwei 4 jährige und eine 8 jährige aufpassen soll.
Doch als ich aus dem Zug steige ändert sich meine Stimmung ziemlich schnell. Es ist warm, die Sonne scheint und als ich auf mein Uber warte bekomme ich einmal mehr die australische Freundlichkeit zu spüren, indem ich einfach angesprochen werde. Mit jemandem zu reden baut mich auf und langsam freue ich mich darauf die Familie kennen zu lernen.
Nach einer ca. 3/4 Stunde ist mein Uber da und nach weiteren 3 Minuten bin ich an meinem neuen Zuhause angekommen.
Was mich erwartet gibt es schon bald zu hören.
Bis dahin Cheers 🤙
Cassi

The memories will last forever

22Aug2017

Sonne, Strand, Meer und ganz viel Surfen - mit dieser Vorstellung für die kommende Woche wachte ich am 14.08. auf. Und deswegen konnte es von mir aus auch gleich losgehen, doch zuerst mussten wir 2 Stunden von Sydney herausfahren, da wir die Woche auf einem Campingplatz beim Seven Miles Beach verbrachten.
Im Camp angekommen lernten wir zuerst uns, den Surfergruß Shaka 🤙 und dann den Tagesablauf kennen, der ungefähr so war: Essen - Wetties - Theorie & Surfen - Essen - Wetties - Theorie & Surfen - Essen - Funtime.
Soweit hörte es sich echt gut an und deshalb ging es auch gleich los. Zuerst eine Stärkung zu uns genommen und unsere Wetties (Wettsuits) zugeteilt bekommen - zum Glück mussten wir sie uns nicht selber raussuchen, da hätte ich nie die richtige Größe gefunden - machten wir uns auf zum Strand.
Die Surfboards mussten wir uns aber erst noch selber von dem nächsten Parkplatz abholen.
Dort kam dann auch schon die erste Erkenntnis. Surfboards sind verdammt schwer (!) und können somit nur mit Hilfe deines Surfbuddies getragen werden.
Bevor es dann endlich ins Wasser ging lernten wir erstmal richtig aufzustehen und übten dies erstmal an Land. Nachdem dies funktionierte ging es ins Wasser und nach und nach klappte das Aufstehen mit mehr oder weniger Hilfe.  Ob man das jedoch surfen nennen konnte war fragwürdig, doch man fühlte sich trotzdem super glücklich 😊, was auch die zweite Erkenntnis war: Man surft weil es glücklich macht.
Doch so viel Spaß es auch machte, so ermüdend war es auch. Beim Abendessen schliefen wir deshalb fast über unseren Tellern ein, doch in der folgenden Funtime wurden wieder alle wach. Tanzen, Limbo, Kartenspiele... zusammen hatten wir einen unvergesslichen Abend.
Doch schon der nächste Morgen änderte alles. Es war a****kalt und die Schlange am Wasserkocher wuchs ins Unendliche - und dann soll man auch noch in den nassen kalten Wettie vom Vortag hinein. Was nicht alles dazugehört wenn man ein richtiger Surfer sein möchte ;) doch es lohnte sich. Wir hatten richtig gute Wellen und auch wenn man mal direkt nach dem Aufstehen umfiel machte dies nichts weiter aus.
Nun war auch schon Mittwoch, 3 Surfstunden hatten wir schon und freuten uns schon auf die Nächste. Doch zu starker Wind und keine Wellen machte unsere Surfboards  nutzlos. Schnell musste Ersatzprogramm her und wir spielten Fußball am Strand, ja ich auch!, und machten nachmittags einen Spaziergang entlang der Küste. Es war zwar schön, konnte das Surfen jedoch nicht ersetzten, weshalb wir es am Donnerstag morgen noch einmal versuchten. Trotz kleiner Wellen, die nicht mit denen am Anfang der Woche zu vergleichen waren, und eiskaltem Wasser warten wir uns hinaus. Das einzige Problem dabei, man wurde zum Eisklotz und es kamen keine nutzbaren Wellen, was heißt sie brachen nicht, brachen direkt über einem oder man fiel vornüber vom Surfboard und musste aufpassen, dass man nicht vom Surfboard erschlagen wird. Nachdem der Wind gegen Mittag wieder zunahm stiegen wir kurzfristig auf Yoga um und lockerten somit unsere ermüdeten Muskeln. Da dies jedoch nicht so viel Zeit einnahm wie unsere vorhergesehene Surfstunde hatten wir viel Freizeit, saßen in der Sonne und spielten, wie inzwischen üblich geworden ist irgendein Kartenspiel.
Dann kam auch schon der letzte Tag. Immernoch kalt, immernoch windig und immernoch ohne weitere Surfstunde versuchten wir uns im Kreis um unsere Heizung zu quetschen und aufzuwärmen. Zu der eh schon etwas angeschlagenen Stimmung wegen so weniger Surfstunden kam der Gedanke an den Abschied von unserem kleinen Fleckchen Himmel auf Erden, das für die letzten fünf Tage unser Zuhause war.
Zum Glück trennten wir uns jedoch nicht gleich alle und so beschloss ein Teil von uns kurzerhand noch einmal gemeinsam den Abend zu verbringen.
Hinter mir liegt nun eine wundervolle Woche die ich nicht mehr vergessen werde und vor mir noch viele weitere Abenteuer, deshalb mal sehen was hier noch alles passiert...
Cheers 🤙
Cassi

Surfcamp1

Surfcamp2 Surfcamp3

Sydney all over

14Aug2017

Drei Tage später haben wir vorerst alles wichtige in Sydney erlebt. Und wenn ich von wir schreibe meine ich meine Freundin Sophie aus Köln und mich. Opera House und Harbour Bridge (sowohl am Tag als auch bei Nacht), eine Fahrt mit der Fähre, Royal Botanic Gardens, Luna Park und Sydney von Oben durch das Sydney Tower Eye.
Aber auch die Menschen hier sind zu erwähnen! Die komplett andere Lebenseinstellung der Australier macht sich überall sofort bemerkbar. Ob man hilflos und überfordert in der Bahnstation steht, im Bus übereinander fällt oder man gerade irgendein anderes Problem hat, es wird einem geholfen, zusammen gelacht oder mit einem 'No worries , you can do that later' aus der Welt geschafft.
Aber natürlich durfte auch ein bisschen Entspannung nicht fehlen, bevor man sich weiter auf Arbeitssuche begiebt. Deshalb ließen wir es uns am Bondi Beach so richtig gut gehen, als wir am Samstag am Strand lagen und uns sonnten. Nachdem wir durch ein Labyrinth aus Läufern, Absperrzäunen und Security, wegen eines Stadtlaufs, endlich den Strand erreichten, hatten wir uns dies aber auch wirklich verdient.
Doch natürlich konnten wir nicht nur auf der faulen Haut liegen sondern wollten auch etwas sehen. Bei einem Spaziergang entlang der Küste fanden wir dann auch einige schöne Stellen um den tollen Ausblick für euch und uns festzuhalten.
Doch der Tag hielt noch eine weitere Überraschung bereit. Gerade wieder auf dem Heimweg, erhielt ich einen Anruf - mein erstes Bewerbungsgespräch. Trotz nicht allzu guter Verbindung und meines zarten Alters bekam ich den Job, eine Au Pair Stelle in Melbourne!! Los geht es dort nächsten Sonntag, nachdem ich meine bis dorthin freie Woche nutze um Surfen zu lernen.
Wie gut das klappen wird werden wir noch sehen, auf jeden Fall werde ich euch aber auch darüber auf dem Laufenden halten;)
No worries 🤙
Cassi

Sophie und Ich ☆

Sydney

Bondi Beach ♡

Sydney all over

Goodbye Germany - Hello Australia

11Aug2017

  1. 18382 Kilometer, 20:05 Stunden Flug, ein Zwischenstopp in Doha und ein herzzereisender Abschied, das alles lag am 08.08.2017 noch vor mir und meinem Ziel als wir um 7 Uhr morgens den Flughafen betraten.
    Nach der Gepäckaufgabe und einem Kaffee rückte der wohl schwerste Moment des Tages heran, der Abschied. Nach der ersten Runde des Tschüsssagens folgten Bilder und nochmal ein große Verabschiedung an Jeden.
    Dann begann meine große Reise. Durch alle Kontrollen hindurch kam die nächste große Aufgabe auf mich zu. Ich musste den Rest meiner Gruppe finden und dass das gar nicht so einfach ist bemerkte ich schnell. Das Gate saß ziemlich voll und auch die Beschreibung wo sich die ersten unserer Gruppe trafen war ziemlich ungenau. Deshalb machte ich erstmal mit der falschen Gruppe Bekanntschaft bis ich meine richtige Gruppe fand.
    Anschließend begann der lange Flug, sprich: Filme, Essen und ganz viel Schlafen.
    Am 09. landeten wir dann Nachmittags in Sydney und sahen schon mal das Opera House von oben.
    Voller Vorfreude die Stadt so schnell wie möglich zu erkunden und alles wichtige zu sehen stiegen wir aus dem Flugzeug, doch noch am Flughafen mussten wir feststellen dass man hier nicht wirklich schnell voran kommt. Unser Shuttle Bus war noch nicht da und wir mussten über eine Stunde am Flughafen warten und waren als wir im Hostel ankamen so müde und hungrig, dass es nur noch essen gehen reichte bos wir dann in das weiche Hostelbett fielen.
    Am nächsten Nachmittag hatten wir endlich genug Freizeit um auch mal zu Sydneys Wahrzeichen, Opera House und Harbour Bridge, zu gehen. Die anderen Touriaktionen mussten wir jedoch auf die folgenden Tage verlegen.
    Aber darüber wird im folgenden Eintrag geschrieben...
    Cheers🤙
    Cassi

Sydney