Mein zehnter Monat in Oz

08Juni2018

Obwohl die meisten nun ja schon Bescheid wissen, dass ich wieder zu Hause bin, möchte ich trotzdem noch einmal über meinen zehnten und letzten Monat berichten. Es ist so unglaublich viel passiert, nicht nur in dem Monat sondern in allen 9 davor auch. Zum Schluss nochmal den Uluru zu sehen und pünktlich zum Vivid ("Lichterfest") in Sydney zu sein war einfach nur wunderschön, klar dass der Abschied dann schwer fiel. Je näher der Abflug rückte, desto komischer wurde es, sodass Sophie und ich es immernoch nicht glauben konnten, als wir letztendlich im Flieger saßen.
Nach dem anstrengenden Flug war es dann umso schöner von meinen lieben am Flughafen abgeholt zu werden und das Einleben fiel auch um einiges leichter als gedacht.
Cheers 🤙
Cassi

Vivid in Sydney

30Mai2018

Nun sind wir seit dem 15. wieder zurück in Sydney und es ist auch ganz schön mal wieder in der Zivilisation zu sein. Nach den ersten Tagen des Shoppens, in den Royal Botanic Gardens, am Opernhaus, am Strand oder bei einer nächtlichen Fahrt mit der Fähre - so kann es sich Leben lassen! Bis das Vivid Festival anfing war auch alles noch entspannt... Bis zu dem Moment, als wir feststellen mussten, dass deswegen unser tolles Hostel komplett ausgebucht war. Aber was blieb uns anderes übrig, mussten wir eben umziehen und so schlecht war es nicht mal. Hatten wir wenigstens einen Grund über unsere Sachen zu schauen, auszumisten und ordentlich einzuräumen. 
Aber dann begann es, das Vivid Sydney. Dabei handelt es sich um eine Lichtershow, bei der das Opernhaus, Harbourbridge, Circular Quay und die Royal Botanic Gardens unterschiedlichst bestrahlt werden. An diesem Abend ließen wir es uns richtig gut gehen. Mit einem Freund von Sophie zogen wir los und nach Essen und Trinken stürzten wir uns ins Gewimmel und sahen uns alles mal von Näherem an. Viel zu schnell wurde es viel zu spät und vor allem würde viel zu schnell Morgen. Früh aufstehen und ohne Frühstück ging es um 10 Uhr zum Checkout, aber wie man doch immer so schön sagt: Wer feiern kann, der kann auch aufstehen.
Im neuen Hostel wurde uns dann zum Glück ein kleineres Zimmer als gebucht zugeteilt, welches wir nun die meiste Zeit auch nur mit zwei weiteren Mädchen, anstatt vier, teilten.
Was wohl noch kommen wird?
Cheers 🤙
Cassi

Drei Tage Wildnis

26Mai2018

Nun war es an der Zeit, unser letztes großes Ziel in Australien zu bereisen. Es war Zeit für 3 Tage im Red Center, mit Uluru; Kata Tjuta und Kings Canyon, herumzureisen und das wirkliche australische Outbackleben mitzunehmen. Nach unserem Flug aus dem bis zu 40°C warmen Darwin bekamen wir in Alice Springs dann erstmal einen Schock, denn es war kalt, sehr sehr kalt! Nachdem wir im Hostel erstmal ohne Zimmer, beziehungsweise ohne Bett da standen, unser Zimmer hatte nicht genug Betten und dann upgegrated wurden, wollten wir am liebsten gar nicht mehr unter unserer kuscheligen Decke hervor.
Am nächsten Morgen klingelte der Wecker viel zu früh, im Bus konnten wir zwar noch genug schlafen, jedoch war es einfach viel zu kalt. Bepackt mit Mütze, Winterjacke und Wanderstiefeln ging es also los in den schön beheizten Bus und auf zum Uluru. Nach dem Lunch durften wir dann auch endlich einmal um den Uluru wandern, wärend unser Guide noch den Rest der Gruppe aufsammelt. Es ist schon etwas besonderes vor einem der Sightseeingspots schlechthin zu stehen, jedoch sieht man dann eben ca. 10 1/2 km auch nur noch rotorangenen Stein, was nach eben dieser Strecke wirklich nicht mehr ganz so spannend erscheint. Danach ging es dann auch schon ganz schnell zum nächsten Ort, dem Punkt, wo alle Touren den Sonnenuntergang anschauen, denn es war schon recht spät und auch recht voll als wir dort aufschlugen. Im Schnelldurchlauf machten wir voneinander Bilder und genossen die Aussicht, solange es noch nicht allzu kalt war. Zurück im Camp flüchteten wir schnell in die Küche, halfen beim Kochen und freuten uns über etwas Warmes. Erstmal fertig ging es dann schnell raus ans Lagerfeuer und bald darauf in unsere Swags und Schlafsäcke. Swags sind eine Art Schlafsack mit integrierter Matratze, der dafür sorgt, dass man selbst die kälteste Nacht irgendwie überlebt. Am nächsten Morgen wurden wir um ca. 5 Uhr geweckt, zu Eiszapfen erfroren hab es erst Frühstück, dann einen Schnelldurchgang im Bad und schon waren wir wieder auf der Straße um uns den Sonnenaufgang zwischen Uluru und Kata Tjuta anzuschauen. Danach ging es noch einmal weiter bis wir direkt vor Kata Tjuta hielten und eine weitere Wanderung begonnen. Zum Mittagessen ging es zurück ins Camp. Als Überraschung gab es Kamel und es schmeckte wirklich nicht schlecht! Danach brachen wir wieder auf, zum nächsten Camp und Feuerholz sammeln, damit wir Grillen konnten und in der Nacht nicht erfroren. Zum Essen gab es dann Känguruwürstchen und -steak, sowie Känguruschwanz, was für einiges Entsetzen sorgte und mit dem Gestank auch einige verscheuchte.
Schon begann der letzte Tag. Es ging zum Kings Canyon und die Aussicht war wirklich spektakulär. Zwar nicht immer etwas für nicht Schwindelfreie, jedoch einfach unglaublich. Der schwere Aufstieg lohnte sich dafür auf jeden Fall und alle waren K.O. als wir nach 3 bis 4 Stunden wieder am Bus waren, jedoch auch glücklich. Für ca. 1/4 der Gruppe, und damit leider auch für uns, hieß es dann nach dem Essen Abschied nehmen, da es für uns wieder zurück nach Alice Springs ging.
Eine unglaubliche Zeit ging zu Ende.
Nun sind wir wieder in Sydney und genießen noch ein bisschen das Leben, bis bald wieder der Ernst des Lebens auch in unsere Leben treten wird. 
Cheers 🤙
Cassi

Mein neunter Monat

10Mai2018

Oder auch die letzten Tage bis nach Darwin


Nach einem Zwischenstopp in Kathrine ging es dann zur letzten Etappe bis nach Darwin. Da wir aber schon früh merkten, dass die Campingplätze vor Ort etwas teurer sind als wir wollten und wir etwas früher ankamen als wir planten, machten wir doch noch einen Zwischenstopp in Berry Springs, auf einem kleinen Campingplatz, bei dem wir dann das freie WLAN erstmal kräftig ausnutzten. Am nächsten Tag war es dann aber Zeit für Darwin. Nach eine kurzen Fahrt und dem anstrengenden Job des Waschens kam uns ein Nachmittag am Pool gerade gelegen. Den nächsten Tag wollten wir dann entspannt angehen lassen. Da wir noch zwei weitere Tage in Darwin hatten machten wir einen Pool- und Entmistentag. Erst am Pool das letzte warme Sonnenlicht angefangen, ging es danach ans sortieren: Was gehört uns, was dem Autoverleih? Was bleibt, was kann weg (verkaufen, verschenken, Müll)? Und ich musste mal wieder feststellen, dass ich dreiviertel meines eh schon ausgemisteten Gepäcks doch nicht gebrauche 🙈.
Am nächsten Tag wurde mal wieder abgebaut um nach Darwin CBD aufbrechen zu können. Kleine Erledigungen getätigt und auch die Wasserfront besichtigt beschlossen wir, den Nachmittag an den Berry Springs zu verbringen, die uns von unseren Nachbarn empfohlen wurden.
Mitten im Wald und mit klarem Wasser dachten Sophie und ich, dass wir gleich erfrieren würden. Doch einmal mehr würden wir vom Gegenteil überrascht. Zwar nicht so warm wie die Hot Springs in Mataranka war das Wasser doch super zum Herumdümpeln und unterm Wasserfall den verkrampften Rücken massieren lassen.
Nun war es auch schon Zeit Abschied von unserem geliebten Auto zu nehmen, denn der letzte Tag war angebrochen. Nach unserem Checkout ging es direkt zur Autoreinigung, wobei zuerst die Innensäuberung anstand (weniger Spaß) und wir uns dann mit dem Hochdruckreiniger vergnügen durften (sehr viel Spaß). Nach kurzer Zeit blitzte unser Auto, ich glaube so sauber war es noch nie. Deshalb kam es auch anstandslos und ohne Mängel durch den Check des Vermieters, weshalb wir auf viel zu früh im Hostel aufschlugen. Nach einem Mittag am Pool, ins Zimmerdurften wir mal wieder nicht 😏, ging es dann kurz nach 16 Uhr zum Abendmarkt. Viel Essen und schöne Stände und ein wundervoller Sonnenuntergang am Meer... der perfekte Abschluss für einen wundervollen Monat an der Westküste ❤.
Cheers 🤙
Cassi

Gen Norden

05Mai2018

Unser weiterer Weg nach dem Karijini Nationalpark führte über Port Hedland nach Broome. Beide Stationen nutzten wir dazu unseren Lebensmittelfundus aufzustocken, da es bald landeinwärts ging wo nur noch kleine teure Läden zu finden seien würden, und um zu akklimatisieren, da uns die Hitze einmal mehr zu übermannen schien.
Nach drei Tagen dachten wir uns es wäre vielleicht schlauer einige Zeit am Tag im klimatisierten Auto zu fahren, weshalb wir uns den Highway 1 Richtung Northern Territory loswagten. Leider gab es nicht allzu viel zu entdecken, da wir die weitaus interessantere Gibb River Road nur mit einem 4WD hätten befahren können, jedoch nicht mit unserm kleinen süßen Auto.
Unser erster Stopp sollte in Richtung Derby sein, wo es wirklich nur eine Sehenswürdigkeit gab, abgesehen von einem hässlichen grauen Meer ohne wirklichen Strand. Dennoch war das Programm ziemlich schnell abgehakt, da die einzige andere Attraktion ein Baum war, der aber eine große Bedeutung in der Aboroginigeschichte hat.
Der nächste Halt war in der Nähe von Fitzroy Crossing. Dort ging es für uns zu einem weiteren Nationalpark. Das einzig Ungeschickte dabei, mal wieder in der größten Mittagshitze aufzuschlagen, was uns aber nicht davon abhalten konnte loszuwandern. Dabei suchten wir uns eine Wanderung aus, deren Weg zwar nur 800 Meter weit war, dennoch eine Stunde gehen sollte, da sie einen höheren Schwierigkeitsgrad hatte. Kurz nachdem wir den Wanderweg begannen, standen wir auch schon vor dem ersten Problem! Der Wanderweg wollte nicht mehr weitergehen, endete irgendwo im Gebüsch und wollte uns nicht weiter lassen. Nach dem wir nach etwas Hin und Her den letzten Pfeiler wiederfanden, der uns den richtigen Weg weißen sollte, fanden wir unseren Fehler: Wir waren zuerst in die falsche Richtung gelaufen! So fanden wir aber den richtigen Weg und waren ganz überrascht uns keine Viertel Stunde später wieder am Parkplatz zu befinden. So schwer war die Wanderung dann wohl doch nicht 😂. Zwar überlegten wir noch einen zweiten Walk zu machen, ließen es dann aber doch den Temperaturen geschuldet besser bleiben, um nicht im Busch zusammen zu klappen.
Danach blieb uns leider nicht viel mehr auf dem Weg, und da auch keine kostenlosen Campingplätze mehr in Sicht waren beschlossen wir einen Tag gemütlich auf dem Campingplatz zu verbringen und im Pool der Hitze zu entkommen.
Am nächsten Tag hieß es dann Bye bye Western Australia, da wir schon ins Northern Territory einfuhren. Leider waren auch hier erstmal keine Rastplätze zum übernachten auffindbar, weshalb wir uns noch einmal ein angenehm abkühlenden Bad im Pool genehmigen konnten. Vielleicht lag es auch an dem aus der Eiszeit kommenden Poolwasser oder an einer Recht kühlen Nacht, sodass zuerst ich und später auch Sophie anfing zu kränkeln und Halsschmerzen des Todes bekamen. Da kam es uns gerade Recht, dass wir, als wir in Kathrine ankamen, erfuhren, dass es hier heiße Quellen gibt und machten uns am Tag darauf sofort auf den Weg dorthin. Vor Ort waren wir dann wirklich schwer beeindruckt: Eine wunderschöne und natürliche Palmenlandschaft und dazu ein glasklarer Fluss.  Das einzig abschreckende waren die Achtung Krokodil!- Schilder ganz in der Nähe, welche man aber sofort vergaß als man das Wasser berührte. Denn das Wasser hatte fast dieselbe Temperatur wie außen (also nicht geeignet wenn man eine Abkühlung möchte!) aber für uns die ideale Temperatur. Nachdem wir uns den Fluss dann auch das erste Mal haben heruntertreiben lassen beschlossen wir unsere Actionkameras zu holen, damit wir diesen Moment auf tollen Unterwasserbildern festhalten konnten. 
Mal sehen was uns sonst noch so erwartet 😊.
Cheers🤙
Cassi

Die Tierabenteu(r)er

30April2018

Nun wird es mal wieder Zeit, dass ich euch ein wenig aus meinem alltäglichen Leben erzähle. Dies ist nicht immer täglicher Urlaub sondern auch einmal (oder öfter) nervenaufreibende Abenteuer.
Und dieses Mal geht es um unsere Abenteuer mit den Tieren. Australien ist ja ziemlich bekannt für seine Kängurus, auch Die, die nur zu häufig am Seitenstreifen oder mitten auf der Fahrbahn liegen, und ja auch diese haben wir hier schon häufiger gesehen. Doch niemand erwähnt, dass je mehr man Richtung Norden kommt, die Känguruzahlen sinken, jedoch neue Tierarten zu den Begleitern am Straßenrand und auf den Campingplätzen werden.
Alles fing ganz harmlos mit Fliegen und Riesenlibellen an, die nicht nur an der Geschwindigkeit unseres Autos scheiterten, sondern uns beim Kochen oder Zeltaufbau gehörig störten, sodass wir beim hellichten Tag komplett vermummt, mit Schal, Sonnenbrille und Kopfhörern (um das ständige Summen ausschalten zu können) auf unserem Campingplatz rumlaufen mussten und hofften, dass uns unsere Nachbarn, in ihren sicheren Wohnwägen, nicht für geistesgestört hielten.
Nachdem wir uns mit der Zeit an das bis Sonnenuntergang ständige Summen gewöhnten, kam jedoch die nächste Stufe.
Als es endlich dunkel war hatten wir eines Tages auf einmal das Pech, von Moskitos heimgesucht zu werden. Schon nach kurzer Zeit würde das gemütliche Draußensitzen undenkbar, da Sophie als ausgesuchtes Opfer eine nur zu perfekt scheinende Zielscheibe abgab und wir beschlossen lieber ins Zelt zu gehen. Das Problem: in der kurzen Zeit als wir das Zelt aufmachten, um selbst hineinzuklettern, flogen gefühlt 1000 Moskitos  mit hinein. Der einzige Ausweg war eine ausführliche Mückenjagd. Bewaffnet mit Taschenlampe und Tuch begannen wir, jeder auf seiner Seite zu jagen, was jedoch schnell zu einer Art Twister wurde, da jeder die Mücke zu jagen begann die er gerade sah und wir uns komplett vertreten um auch ja keine entkommen zu lassen.
Das Mückenproblem mit jeder Menge Autan und langen Klamotten gelöst saßen wir m darauffolgenden Abend vor einem ganz neuen Problem. Das Abendessen noch auf dem Tisch und gerade zu einer Pause nach hinten gelehnt begannen Amaisen unseren Tisch zu stürmen, was wir, da es inzwischen Dunkel war, leider viel zu spät bemerkten. Schüssel, Becher und Topf voller Ameisen, hatte man dann auch schon gegessen und wollte nicht mehr, sodass wir den Rest dann recht gerne den Ameisen und dem Müll überließen.
Doch nicht nur Abends und bei Dämmerung werden wir von neuen Tieren überrascht. Schon kurz nachdem wir Perth verließen würde die Kängurus am Straßenrand zu freilebenden Ziegen und je weiter wir nördlich kamen wurden diese zu freilebenden Pferden und Kühen. Da hat man dann auch ganz schönen Respekt, wenn man an Kühen vorbeifahren muss, denn die will man wirklich nicht als Kühlerfigur! Aber wer denkt das ist genug, der liegt falsch, denn Sophie und ich haben nun ein ganz neues Tierabenteuer in unsere Sammlung aufgenommen...
Endlich, es war schon etwas später geworden, auf unserem Campingplatz/ Rastplatz angekommen, stellte sich die Stellplatzfrage als ganzschön knifflig heraus. Da wir nicht neben einem komplett leeren Bus parken wollten, dem anderen Camper aber auch nicht auf die Pälle rücken wollten, stellten wir uns etwas abseits von ihm hin, was etwas dauerte, bis wir endlich gut genug für die Leiter unseres Zeltes standen, aber auch nicht in einem Kuhfladen standen, sobald wir aus dem Auto stiegen. Doch da dachten wir uns noch nichts dabei. Wir kochten und aßen schnell, als wir auf einmal ein böses, lautes Schnauben/ Muhen hörten. Nach kurzem Blick war für uns klar: die Flucht! Sophie erklomm die Leiter zum Zelt, wärend ich nicht draußen warten wollte und deshalb ins Auto flüchtete. Doch kurz darauf wurde meine Tür aufgerissen und Sophie kletterte zu mir ins Auto, da unser Zelt noch nicht auf war, aber auch keine Zeit dazu mehr blieb. Denn kaum sicher im Auto trat ein Bulle mit langen Hörnern aus dem Gras hinter unserem Auto. Und auch wenn wir keine Schisser sind (immerhin haben wir uns beide bei 15000 ft aus dem Fenster eines Flugzeugs geschmissen) aber da bekam man wirklich Panik. Vor allem da kurz darauf immer mehr Kühe und Bullen kamen und sich in unserer Nähe niederließen, unser Essen noch draußen stand und wir um ins Zelt zu kommen noch einmal nach draußen mussten.
Zum Glück wollte aber keine von ihnen unser Essen und waren wohl, als wir uns ca. eine Stunde später wieder nach draußen wagten, eingeschlafen. Ganz sicher fühlten wir uns trotz Rooftoptent aber die ganze Nacht nicht, da immer wieder lautes Muhen zu hören war.
Letzendlich haben wir aber auch das überlebt und sind am Morgen so schnell wie möglich aufgebrochen, froh darüber nicht noch einer Kuh begegnet zu sein.
Cheers 🤙
Cassi

Über Nacht im Nationalpark

25April2018

Und wieder einmal liegen abenteuerreiche Tage hinter uns. Nachdem wir weiter nach Tom Price fuhren, einem sehr kleinen Ort, der vor allem für seine Mienenarbeit bekannt ist, ging es am darauffolgenden Tag in einen Nationalpark weiter. Der Plan war am ersten Tag die eine Seite des Karijini Nationalparks zu sehen und am nächsten Tag die andere Seite zu erkunden. Hört sich nicht so abenteuerlich an, aber das war es!
Nachdem unser erster Plan für den Park nicht aufging, da es im Infocenter keine Parkpläne gab, die wir uns eigentlich holen wollten, dafür aber mit einem Fliegennetz herauskamen, damit wir die lästigen Viehcher los wurden, ging es für uns als nächstes zum Campingplatz. Hier gild nämlich, wer zu erst hinkommt bekommt zuerst und wir nicht auf den weiter entfernten, teureren Campingplatz wollten, dass wir dort so früh wie möglich hin wollten. Und es hat sich gelohnt, da wir den letzten Schattenplatz trotz Rooftoptent bekamen. Nachdem wir unseren Bärenhunger mit Mittagessen stillten, würden unsere nächsten Pläne von der Mittagshitze zerstört. Eigentlich wollten wir gleich loswandern um die naheliegenden Gorges und Schwimmgelegenheiten zu erkunden. Leider war es dafür dann aber viel zu heiß, weshalb wir lieber versuchten, im Schatten keinen Hitzeschlag zu bekommen und etwas später loszugehen. Im Endeffekt kamen wir dann auch nur bis zur ersten Gorge und ihrem Schwimmbereich, da es uns dort gefiel und und es eine perfekte Abkühlung war. Außerdem hatten wir ja noch den zweiten Tag...
Nachdem wir am Abend beschlossen hatten am zweiten Tag etwas früher aufzustehen, der Wecker klingelte um 6 Uhr, wir beide aber kurzerhand doch länger schlafen wollten, blieben wir bis kurz nach 7 im Bett. Nach kurzem Frühstück und Zeltabbau ging es dann weiter. Erst zu der am Vortag vermissten Gorge und anschließend zum anderen Ende des Parks.  Lange sollte das nicht dauern und schon waren wir auf dem Weg. Doch der Weg sollte kein leichter sein! Kurz nach dem Losfahren kamen wir an ein Schild auf dem "nur für 4WD" stand, was wir mit unserem normalen Auto lieber nicht riskieren wollten. Das hieß aber auch, den Nationalpark zu verlassen und durch den anderen, entfernteren Eingang wieder hineinzufahren. Endlich dort angekommen ging das Abenteuer weiter, denn kaum dort ging die normale Straße wieder in eine unbefestigte über und nicht nur einmal fragten wir uns ob diese Straße nicht auch nur für 4WD ist. Doch anders würden wir nicht zu unserem Ziel kommen, die Hancock Gorge, und wie sich rausstellte zum Glück auch für alle Autotypen offen. Auf dem Weg zur Gorge durften wir herausfinden, dass die Wanderung die Schwierigkeit 5 (die schwerste Stufe im Park) ist und wir waren froh beide unsere Wanderschuhe an zu haben, zumindest bis zu der Stelle im Tal, ab der man nur noch durchs Wasser waten oder schwimmen kann. Wir genossen die frische Abkühlung und mit der Warnung des Rangers vorsichtig zu sein, ging es für uns sogar bis zum Ende, einem kleinen Pool, zu dem man aber nur kommt indem man über rutschige, mit Algen bewachsenen Steinen kraxelt. Zum Glück kamen wir hin und zurück ohne irgendwelche Verletzungen und konnten so die Schönheit des Orts in vollen Zügen genießen. Als wir dann beschlossen wieder zurückzugehen kamen wir zwar ein bisschen außer Puste aber glücklich darüber es (ohne irgendeine Verletzung) geschafft zu haben oben an. Zum Abschluss ging es noch zu einem Wasserfall, und als wir ihn sahen waren wir froh nicht die 3 km Wanderung dorthin gemacht zu haben, denn trotz toller Natur wären wir wohl ziemlich enttäuscht gewesen dieses dröppelnde Etwas am Ende einer so langen Wanderung zu sehen. Dennoch war es für uns ein gelungener Abschluss des Karijini Nationalparks.
Cheers 🤙
Cassi

Über Sonne, Strand & Meer

22April2018

Nachdem wir schon in Monkey Mia die Sonne auf uns herunter scheinen ließen verbrachten wir die nächsten Tage mit ähnlichen Aktivitäten. Unser erster Stopp war Coral Bay, wo es nun wirklich nichts anderes zu tun gibt als am Strand zu liegen oder Schwimmen zu gehen und das mit einer wirklich tollen Aussicht! Sehr lange helles türkis und dann abruptes dunkelblau - wie man sich eben einen tollen Strand vorstellt. Leider zieht die Schönheit auch sehr viele Touristen an, sodass der Strand wirklich probbenvoll war.
Den Tag darauf verbrachten wir damit, erstmal nach Exmouth und zu unserem Campingplatz zu fahren. Dort begingen wir den Fehler nicht gleich aus dem Auto und in den Pool zu springen. Bei ca. 40° plus bekamen wir im Auto einen Hitzeschlag und so verging erstmal eine halbe Stunde mit nichts tun, bevor wir beschlossen schnell nochmal Einkaufen zu fahren und im Auto bei voll aufgedrehter Klimaanlage und mit Eis ausgestattet abzukühlen. Keine Minute auf dem Campingplatz zurück, waren wir schon auf dem Weg zum Pool. Der Nachmittag wurde dann damit verbracht abwechselnd zu schwimmen und in der Sonne zu brutzeln.
Der nächste Tag war da schon aktiver. Nachdem wir uns morgends Schnorchelausrüstungen im Informationszentrum liehen ging es für uns weiter zum Cape Range Nationalpark. Dort war das Ziel den Tag an unterschiedlichen Stränden zu verbringen und das Schnorchelzeug so richtig auszunutzen. Was wir auch taten... nach 1 1/2 Stunden schnorcheln waren wir so K.O. dass wir uns erst eine Essenspause gönnen mussten, bevor es für uns weiter ging. Nachdem wir unser nächstes Ziel nicht fanden und die Zeit langsam knapp wurde fuhren wir zum Abschluss noch einmal an einen Strand, bevor wir wirklich los mussten. Frisch aufgetankt und ohne Schnorchelausrüstung ging es für uns weiter nach Norden zu unserem Schlafplatz. Endlich dort angekommen und nahe der Dämmerung, jedoch ganz alleine an der Hauptstraße, beschlossen wir doch noch einen Rastplatz weiter zu fahren, in der Hoffnung auf Leute zu stoßen. Und was soll ich sagen, es hat sich gelohnt!
Bis bald 🤙
Cassi

Welcome to the Westcoast

19April2018

Nach etwas mehr als einem Monat an der Ostküste war es Zeit für ein komplett neues Abenteuer. Nachdem wir um 20 Uhr Cairns den Rücken kehrten und um ca. 24 Uhr in Perth ankamen wollten wir dann aber doch auf schnellstem Wege ins Bett und das Abenteuer lieber ruhiger angehen lassen.
Am nächsten Morgen ging es dann aber auf schnellstem Wege unser Auto abholen und im nächsten Shoppingcenter unsere Campingausrüstung aufstocken. Danach ging es dann auch schon zu unserem ersten Campingplatz in Perth. Am nächsten Morgen wurde früh aufgebrochen, da wir eine Fähre zu erwischen hatten. Es ging zu den Quokkas nach Rottnes Island und mit dem Fahrrad einmal über die halbe Insel, wobei Sophie und ich bemerkten wie sehr wir außer Form sind 🙈. Dennoch war alle Anstrengung vergessen als wir einen der kleinen, aufgeschlossenen Tiere als Fotomodel fanden und es Nachmittags zu regnen aufhörte und wir doch noch etwas Zeit am Strand verbringen konnten.
Der nächste Tag war vor allem auf viel Fahren ausgelegt. Erst ging es runter nach Margret River und anschließend den fast selben Weg wieder aufwärts, sodass wir nach einem Abstecher zu den Serpentine Falls, wo Sophie zufällig eine alte Schulfreundin traf, wieder in Perth eintrafen.
Nachdem wir dort eine schöne Zeit hatten führte unser Weg weiter Richtung Norden, wobei wir nach einem Tag durchfahren wieder etwas Action verdient hatten. Dabei ging es für uns erst in die Pinnacle Desert und anschließend an den Strand relaxen.
Der nächste Tag begann dann erstmal mit einer Enttäuschung, da der pinke See in Gregory, zu dem wir extra einen Abstecher machten, fast ausgetrocknet war und nur eine kleine pinke Pfütze zu sehen war. Dafür ließen wir es uns nach langer Fahrt in Richtung Norden dann am Strand von Shark Bay richtig gut gehen.
Am nächsten Morgen brachen wir nach Monkey Mia auf, um dort Delfine zu beobachten, die direkt an den Strand kommen... außer wenn Sophie und Cassandra da Sind, denn dann muss man sich ja nicht zeigen. Nachdem dies also nicht so ganz klappte, beschlossen wir trotzdem noch etwas zu warten und nebenher an unserer Bräune zu arbeiten. Mittags brachen wir dann aber wieder auf und machten noch ein paar Stopps am Weg entlang, an Seen, dem Eagel Bluff (ein Weg entlang einer Küste) und dem Shell Beach (ein Strand aus Muscheln).
Nun geht es immer weiter nördlich bis nach Darwin, hoffentlich mit noch vielen Abenteuern.
Cheers 🤙
Cassi

Mein achter Monat in Oz

14April2018

Und schon ist ein weiterer Monat Um. Ein Monat voller Erlebnisse! Skydive, Koalas halten, Tauchen, Schnorcheln, viel Zeit am Meer, ...
Alles hatte in Sydney angefangen, über Byron Bay & Nimbin, Surfers Paradise, Brisbane, Noosa & Fraser Island, Mackay, Airlie Beach & Whitsundays, Magnetic Island, Townsville, Mission Beach nach Cairns, Fitzroy Island, Cape Tribulation & Great Berrier Reef.
Über das meiste wisst ihr ja schon Bescheid, weshalb ich euch nur noch von Cairns erzählen möchte 😉.
Kaum in Cairns angekommen (gefühlt Mitten in der Nacht, in Wahrheit um ca. 19 Uhr, aber das ist nach einer langen Busfahrt erlaubt) ging es für uns früh morgends auch schon nach Fitzroy Island weiter. Nach einer schönen Fährfahrt könnten wir gleich unsere Schnorchelausrüstung abholen und ab ins Wasser. Nach einigen Komplikationen haute das dann glücklicherweise aber mehr oder weniger hin, sodass wir doch einigen Spaß im Wasser haben konnten. Nach einem Picknick am Strand blieben wir noch etwas zum Entspannen und Bräunen. Wie herrlich es doch ist unter Palmen zu liegen, das Meer rauschen zu hören und einfach nichts zu machen. Als die Bräune aber fast schon woeder in Röte umzuschlagen schien, entschieden wir uns die Schnorchelausrüstung  abzugeben und eine "kleine" Wanderung zu machen. Nur dass sie leider nicht klein war, sehr steil bergauf ging und auch sehr uneben war. Dafür hatten wir erstmal oben angekommen einen super Ausblick auf das endlos scheinende Meer.
Am nächsten Tag mussten wir zum Glück nicht ganz so früh aufstehen und könnten eine halbe Stunde länger schlafen. Unser nächstes Abenteuer stand an - Cape Tribulation. Nach echt schönen Stopps und einem kurzen Sprung in die echt kalte Mossman Gorge wurden wir in ein echt verlassenes Hostel abgeliefert, es war ja echt nicht schlecht, doch außer Sophie, unserer Zimmermitbewohnerin, mir und ca. zehn Angestellten war niemand im Hostel zu finden. Nach einem schönen Strandspaziergang und einer Runde Schwimmen am Abend ging es für uns am nächsten Morgen hoch hinaus, da Sophie mich zum Reiten überredet hatte und ich muss sagen es hat wirklich Spaß gemacht. Nach ein paar weiteren Stopps war unsere Tour dann auch schon viel zu früh zu Ende, doch hatten wir nicht viel Zeit uns darüber zu beklagen, denn schon am nächsten Morgen ging es für uns zum Great Berrier Reef tauchen. Nach einer Runde im Glasbodenboot waren auch schon wir mit dem Tauchen dran und nach anfänglichen Schwierigkeiten war die Zeit viel zu schnell vorbei. Zum Glück blieb uns noch das Schnorcheln und für Sophie eine zweite Runde tauchen. Außerdem lernten wir auf dem Boot Beatrice, eine Italienerin, kennen, mit der wir am nächsten Tag feiern gingen.
Der nächste Morgen begann für uns dann sehr entspannt mit Essen, lesen, Wii spielen und den letzten Alkohol in der Hitze Cairns hinauszuschwitzen, bevor es für uns zum Flughafen und einmal auf die andere Seite von Australien - Perth, ging.
Bis bald 🤙
Cassi

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.